DIGITALPAKT SCHULE

Ein Investitionsprogramm, das auch Ihre Schule betrifft - die Grundlage für ein modernes Bildungskonzept. Beantragen Sie jetzt die Fördermittel

1. Allgemeine Informationen

Der DigitalPakt Schule ist ein zukunftsweisendes Investitionsprogramm des Bundes und der Länder, mit dem an allen allgemeinbildenden und beruflichen Schulen die infrastrukturellen Voraussetzungen geschaffen werden sollen, um SchülerInnen bestmöglich auf die Herausforderungen einer immer stärker digital geprägten Lebens- und Arbeitswelt vorbereiten zu können. Durch die Ausstattung mit modernen digitalen Medien und die Anbindung an schnelles Internet sollen Schulen in die Lage versetzt werden, SchülerInnen grundlegende Kompetenzen für einen bewussten, sicheren und selbstbestimmten Umgang mit diesen Medien zu vermitteln. Unsere Schulen brauchen dringend einen Innovationsschub in diesem Bildungsbereich, weshalb die Bundesministerin für Bildung und Forschung die bundesweiten Investitionen aus dem DigitalPakt Schule zur Priorität erklärt hat. Jede Schule kann Mittel aus dem Förderprogramm beantragen. Nicht zuletzt sollen dadurch die bestehenden, zum Teil erheblichen Unterschiede in der technischen und finanziellen Ausstattung der Schulen ausgeglichen und vergleichbare Voraussetzungen geschaffen werden, um die digitale Bildung in allen Schulformen und Schulstufen fest zu verankern.

Angesichts eines sich dynamisch entwickelnden digitalen Lebensumfelds ist dies eine der wichtigsten aktuellen Aufgaben für unser Bildungssystem, die nur durch überregionale und länderübergreifende Zusammenarbeit lösbar ist. Der DigitalPakt Schule trat am 17. Mai 2019 in Kraft und ist auf einen Zeitraum von 5 Jahren angelegt. Schulen, die sich am Investitionsprogramm beteiligen, können bis zum Jahr 2025 mit digitaler Bildungsinfrastruktur ausgestattet werden. Förderfähig sind Investitionsmaßnahmen, die innerhalb dieses Zeitraums beginnen und bis zum 31.12.2025 vollständig abgerechnet werden.

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung erklärt den DigitalPakt Schule zur Priorität.

2. Ziel des Vorhabens

Der DigitalPakt Schule ist auf die Förderung digitaler Bildung in einem weiten Sinne gerichtet. Dafür braucht es nicht allein zeitgemäße technische Voraussetzungen, sondern in erster Linie entsprechende pädagogische Konzepte. Die Investition in Infrastruktur und digitale Geräte ist nicht Selbstzweck, sondern dient der Umsetzung eines Bildungskonzepts, das die Vorbereitung der heutigen Schülergeneration auf die Herausforderungen der digitalen Welt zum Ziel hat. Der DigitalPakt Schule knüpft dabei an die Strategie „Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vom 12. Oktober 2016 sowie an die Strategie der Kultusministerkonferenz (KMK) „Bildung in der digitalen Welt“ vom 8. Dezember 2016 an. Diese spezifizieren einerseits die Schlüsselkompetenzen, die SchülerInnen am Ende ihrer Schullaufbahn erworben haben sollten, und zeigen andererseits auf, wie sich Schulen auf die Implementierung digitaler Lösungen vorbereiten können. Hierzu gehören u. a. die Anpassung von Lehrplänen, Lehrerfortbildung, Konzepte der digitalen Schulinfrastruktur und der Schulverwaltung.

Großer Wert wird auf eine hohe Qualität des Angebots im Bereich Digitalisierung gelegt, das die SchülerInnen befähigt, digitale Medien auf sichere und verantwortungsvolle Weise zu nutzen, ihnen den Zugang zu multimedialen Bildungsressourcen ermöglicht und ihnen vermittelt, wie sie die neuen Technologien sinnvoll nutzen. LehrerInnen profitieren von den Möglichkeiten, die ihnen die modernen technischen Lösungen für ihre Arbeit mit den SchülerInnen bieten, was wiederum die Attraktivität des Unterrichts erhöht und zu einer Motivationssteigerung bei den SchülerInnen führt.

Die SchülerInnen sollen digitale Medien auf sichere und verantwortungsvolle Weise nutzen.

3. Finanzierung des Vorhabens

Für den DigitalPakt Schule stellt der Bund aus dem Sondervermögen „Digitale Infrastruktur” insgesamt fünf Milliarden Euro für Investitionen in die digitale Bildungsinfrastruktur zur Verfügung, davon etwa 3,5 Milliarden Euro in dieser Legislaturperiode. Dazu kommt ein von den Ländern zu erbringender Eigenanteil von 550 Millionen Euro. Die Gesamtsumme der Finanzierung beträgt 5,5 Milliarden Euro. Die ersten Fördermittel fließen noch im Jahr 2019. Für jede der ca. 40 000 Schulen in Deutschland ergibt das rein rechnerisch einen Betrag von 137 000 Euro oder umgerechnet auf die derzeit ca. 11 Millionen Schülerinnen und Schüler eine Summe von 500 Euro pro SchülerIn.

Die genaue Vergabe der Mittel wird in den Förderrichtlinien der Länder geregelt, die Kriterien und Verfahren zur Antragstellung und Begutachtung sowie den landesspezifisch konkretisierten Katalog förderfähiger Maßnahmen enthalten. Jedes Land veröffentlicht eine entsprechende Bekanntmachung.

Die Gesamtsumme der Finanzierung beträgt 5,5 Milliarden Euro.

4. Wer kann Fördermittel aus dem DigitalPakt Schule beantragen?

Mittel für Schulen beantragen die Schulträger. Bei öffentlichen Schulen sind das zumeist die Städte und Gemeinden oder die Landkreise. Bei Privatschulen ist der jeweilige Träger zumeist ein Verein oder eine Religionsgemeinschaft. Welche Träger im Einzelnen antragsberechtigt sind, wird in den Förderrichtlinien der Länder (Bundesländer) geregelt. Maßgeblich ist das jeweilige Schulrecht der Länder. Die Schulen selbst können keinen Antrag stellen. Sie melden ihren Bedarf an die jeweiligen Schulträger. Diese bündeln die Meldungen ihrer Schulen in einem oder in mehreren Förderanträgen und reichen diese beim Land ein.

Um die gesteckten Ziele zu erreichen, sollten kommunale sowie private Schulen und ihre Träger einen Gesamtansatz zur Digitalisierung verfolgen, der alle Fördermöglichkeiten ausschöpft:

1. Breitbandanschluss bis zum Schulgebäude mit der Förderung durch das Breitbandpro- gramm des BMVI und der Ausbau des Netz- werks sowie der IT-Infrastruktur auf dem Schulgelände

2. Auf- und Ausbau digitaler Lerninfrastrukturen mit Förderung durch den DigitalPakt Schule.

Die Bundesregierung unterstützt bereits die schnelle Internetanbindung im Rahmen der Breitbandförderung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Durch die Änderung der Förderbedingungen wurde der Kreis der förderfähigen Schulen ausgeweitet – jede Schule, die nicht bereits über einen Glasfaseranschluss verfügt, ist förderfähig.

Alle Schulen und Schulaufwandsträger sind angehalten zu prüfen, ob sie von dieser Änderung profitieren und eine Förderung beim BMVI beantragen können.

5. Welche Voraussetzungen muss die Schule erfüllen, um Fördermittel zu erhalten?

Ausgangspunkt für Schulen ist ein pädagogisches Konzept und eine klare Vorstellung, wie sich die Schule in den kommenden Jahren unter Berücksichtigung des Einsatzes digitaler Medien im Unterricht entwickeln möchte. Diese sind bei der Beantragung der Mittel in Form eines sogenannten Medienentwicklungsplans bzw. einer Medienbildungskonzeption einzureichen. Je nach Ausgangslage der jeweiligen Schule werden die einzelnen Konzeptionen unterschiedlich ausfallen. Wichtig ist, dass die Entwicklungsstrategie bereits vorhandene Implementierungen berücksichtigt und eine logische Fortführung der an der Schule bereits erfolgten Maßnahmen darstellt. Davon ausgehend unternimmt die Schule eine interne Bedarfsanalyse im Bereich der Digitalisierung und erstellt eine Beschaffungsliste für IT-Ausstattung, multimediale Ressourcen, digitale Werkzeuge und Hilfsmittel sowie ihren Bedarf hinsichtlich der Netzsicherheit oder eines Breitband-Internetzugangs.

Der Bedarf einzelner Schulen wird je nach örtlichen Gegebenheiten und Voraussetzungen unterschiedlich sein. Ansprechpartner und Berater der Schulen bei der Konzeptvorbereitung sind die Länder. Sie sind auch für die Sicherstellung von Schulungen und die Unterstützung der Lehrkräfte zuständig und regeln den Betrieb und die Wartung der digitalen Infrastruktur.

Durch den DigitalPakt sollen bis 2025 alle Schulen mit digitaler Bildungsinfrastruktur ausgestattet sein.

Die Bundesregierung unterstützt bereits die schnelle Internetanbindung im Rahmen der Breitbandförderung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Durch die Änderung der Förderbedingungen wurde der Kreis der förderfähigen Schulen ausgeweitet – jede Schule, die nicht bereits über einen Glasfaseranschluss verfügt, ist förderfähig.

Alle Schulen und Schulaufwandsträger sind angehalten zu prüfen, ob sie von dieser Änderung profitieren und eine Förderung beim BMVI beantragen können.

6. Weshalb lohnt es sich, in digitale Infrastruktur zu investieren?

Die Digitalisierung hat unser gesamtes Lebensumfeld tiefgreifend verändert und gehört ganz selbstverständlich zum Alltag der heute aufwachsenden jungen Generation. Digitale Technologien eröffnen bisher ungekannte Möglichkeiten und Chancen, aber auch Risiken. Dieser Effekt wird sich in Zukunft noch verstärken. Deshalb ist es wichtig, dass zeitgemäße Schule diese Entwicklungen widerspiegelt. Die neuen Kommunikationstechnologien sind allgegenwärtig und begleiten uns auf Schritt und Tritt. Informationen sind jederzeit überall zugänglich und es kommt mehr denn je darauf an, diese im Dschungel des Internets mit effizienten Suchstrategien aufzufinden und nach Relevanz zu filtern. Internet, Computer und Smartphones haben die Welt, in der wir leben, unumkehrbar verändert, vor allem junge Menschen können sich eine Welt ohne Internet kaum mehr vorstellen. Die Online-Realität füllt nicht nur große Teile ihrer Freizeit, sondern bietet auch Möglichkeiten, neue Realitäten zu erschaffen, ohne das Haus zu verlassen. Deshalb ist es so wichtig, dass digitale Schule, die Sie mitgestalten werden, den jungen Menschen einen bewussten Umgang mit digitalen Werkzeugen vermittelt und ihnen aufzeigt, wie sie deren gewaltige Potenziale nutzen können, um ihr Wissen selbstständig zu erweitern und letztlich die Gesellschaft, in der sie leben werden, mitzugestalten.

Mit anderen Worten: ihnen zu ermöglichen, die für ein Leben in der digitalen Welt unerlässlichen Kompetenzen zu erwerben. Schule im digitalen Zeitalter sollte das Verhältnis der jungen Menschen zu neuen Medien und deren Rolle in ihrem Leben mitprägen. Gleichzeitig bieten die neuen Techniken viele Möglichkeiten, sie gewinnbringend bei der Unterrichtsgestaltung einzusetzen. Nur wenn beide Aspekte berücksichtigt werden, kann digitale Schule gelingen und ihrer bedeutsamen und verantwortungsvollen Aufgabe gerecht werden, die junge Generation zu kompetenten Mediennutzern heranzubilden. Dank der Mittel aus dem DigitalPakt können Schulen die so wichtige digitale Bildung an ihrer Einrichtung etablieren und fördern und auf diese Weise das schulische Angebot noch attraktiver machen.

Digitale Kompetenz ist von entscheidender Bedeutung, um digitale Medien selbstbestimmt und verantwortungsvoll nutzen zu können.

Der DigitalPakt Schule gibt Schulen die Chance, die bestmöglichen Voraussetzungen dafür zu schaffen. Wir von insGraf DIGITAL bieten Ihnen eine zusätzliche fachliche Unterstützung bei der Arbeit mit innovativen Hilfsmitteln, um die von Ihrer Schule bereits getroffenen Maßnahmen im Bereich der Digitalisierung optimal im Schulalltag umzusetzen. Schulen benötigen qualifizierte Lehrkräfte, entsprechende pädagogische Konzepte und eine leistungsfähige digitale Infrastruktur, um die Schulbildung angemessen in die Ära der Digitalisierung zu führen und die SchülerInnen zeitgemäß auf das Leben vorzubereiten.

7. Welche Investitionen sind im Rahmen des DigitalPakts Schule förderfähig?

• Aufbau oder Verbesserung der digitalen Vernetzung in Schulgebäuden und auf Schulgeländen sowie Serverlösungen

• schulisches WLAN

• Aufbau und Weiterentwicklung digitaler Lehr-Lern-Infrastrukturen (zum Beispiel Lernplattformen, pädagogische Kommunikations- und Arbeitsplattformen, Portale, Cloudangebote)

• Anzeige- und Interaktionsgeräte (zum Beispiel interaktive Tafeln, Displays usw.)

• digitale Arbeitsgeräte, insbesondere für die technisch-naturwissenschaftliche Bildung oder die berufsbezogene Ausbildung

• schulgebundene mobile Endgeräte: Laptops, Notebooks und Tablets

INSGRAF DIGITAL

Support, Betreuung und Wartung; ein Angebot im Rahmen des DigitalPakts Schule

Die insGraf-ExpertInnen stehen Ihnen gern zur Verfügung, um Sie bei der Umsetzung Ihrer Investitionen im Rahmen des DigitalPakts Schule zu unterstützen.

Unser Angebot umfasst:

• professionelle Beratung bei der Auswahl der passenden IT-Ausstattung

• Unterstützung bei der Auswahl geeigneter Lehr- und Lernmittel, die den Erwerb digitaler Kompetenzen bei den SchülerInnen fördern und zur Entwicklung von Medienkompetenz sowie eines sicheren Verhaltens im Internet beitragen

• Workshops zu ausgewählten Lehr- und Lernmitteln, zu deren Bedienung und Einsatzmöglichkeiten im Unterricht, aufgezeigt werden ihr Potenzial für die Wissensvermittlung durch Experimente und aktivierende Übungen und wie diese zur Entwicklung von Kompetenzen in den Bereichen Computational Thinking, Kooperation und Teamarbeit bei den SchülerInnen beitragen

• Support bei der Wartung und Betreuung der erworbenen Technik

Setzen Sie Ihre Investitionen im Rahmen des DigitalPakts Schule gemeinsam mit insGraf DIGITAL um. Auf unserer neuen Plattform finden Sie alles zum Thema digitale Schule. Profitieren Sie vom Wissen und den Erfahrungen unserer ExpertInnen und überzeugen Sie sich von der hohen Qualität unserer Geräte, Lehr- und Lernmittel sowie von unseren Beratungs- und Dienstleistungen.

DigitalPakt Schule

Eine Chance für modernen Unterricht